26.-29.08.2021
oemOmega European Masters
Folgen Sie uns auf  facebooktwitterinstagram
menu

30.08.2019

McIlroys unglaubliches Finish


Rory McIlroy macht den Organisatoren des Omega European Masters in Crans-Montana helle Freude. Der Superstar steigt mit nur einem Schlag Rückstand auf die Spitze ins Wochenende.

Die Spitze wird von dem Malaysier Gavin Green, einem Aussenseiter, allein gehalten. Also stehen die Chancen des vierfachen Majorturnier-Gewinners McIlroy, das Turnier auf dem Hochplateau im vierten Anlauf seit 2008 erstmals zu gewinnen, noch umso besser.

Im Finish der zweiten Runde zündete der 30-jährige ein Feuerwerk. Innerhalb von vier Löchern spielte er drei Birdies und einen Eagle, sodass er in kurzer Zeit den Rückstand von sechs Schlägen auf einen Schlag reduzierte.

Für die Organisatoren unter Turnierdirektor Yves Mittaz zeichnete sich bereits in der Hochrechnung vom Freitag ein Zuschauerrekord (bisher 55'000 im Jahr 2015) ab. Da McIlroy wie auch Sergio Garcia, der zweite Superstar am Turnier, um den Sieg mitspielen, dürfte der Rekord deutlich verbessert werden. Garcia, der US-Masters-Sieger 2017, liegt vier Schläge hinter McIlroy, was aber über zwei Runden gut wettzumachen wäre. Einen Schlag vor Garcia liegt Miguel Angel Jimenez, der Publikumsliebling schlechthin am Schweizer Turnier der Europa-Tour.

Vorjahressieger Matthew Fitzpatrick qualifizierte sich für die Finalrunden. Der Engländer hat mit einem Rückstand von neun Schlägen jedoch keine realistischen Chancen, das Turnier zum dritten Mal in Folge für sich zu entscheiden.

Wie 2018 wurden die Auftritte der Schweizer zum schieren Desaster. Erneut überstand keiner der vier gestarteten Profis den Cut nach zwei Runden. Raphaël de Sousa vergab die ausgezeichnete Möglichkeit, in seiner zwölften Teilnahme erstmals in die Finalrunden zu kommen. An einem einzigen Loch, dem achten Loch seiner Runde, machte er sich alles zunichte. Er ging nach einem missratenen Abschlag ein hohes Risiko ein. Er büsste dafür mit einem dreifachen Schlagverlust (Triplebogey). In der Abrechnung verpasste er den Cut um zwei Schläge.

Nur in den Jahren 2012, 2014 und 2018 war der beste Schweizer Profi noch schlechter klassiert als De Sousa.

 

Titelsponsor

Hauptsponsoren