26.-29.08.2021
oemOmega European Masters
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08.09.2017

Matthew Fitzpatrick und die Wachablösung in Sheffield


Die mittelenglische Industriestadt Sheffield stellt zwei Vertreter im Weltklassegolf. Vor einem Jahr war die Rangordnung eindeutig und geregelt. Danny Willett war damals noch der Titelverteidiger am Omega European Masters. Und wenige Monate vorher hatte er das Turnier gewonnen, das viele als das wichtigste und prestigeträchtigste betrachten: das US Masters in Augusta.

Allmählich begann der Wind zu drehen, und in dieser Woche hat er ganz gedreht. Sheffields aktuelle Nummer 1 nach Form und Leistungsstärke ist Matthew Fitzpatrick. Fitzpatrick, mit Jahrgang 1994 fast sieben Jahre jünger als Willett, verbessert sich zusehends und kontinuierlich. Nicht nur die drei Siege auf der European Tour, die er 2015 und 2016 schon eingefahren hat, belegen Fitzpatricks Tauglichkeit. In den letzten 13 Monaten kam er an jedem der vier Majorturniere souverän in die Finalrunden. Zu einem Spitzenplatz wie am US Masters 2016 - er wurde dort Siebter - reichte es ihm zwar nicht, aber mit lauter Klassierungen in den Rängen 32 bis 49 in den stärksten Teilnehmerfeldern bewies er eine Konstanz, die für einen derart jungen Buschen erstaunlich ist.

2016 brachte er es in die europäische 12-Mann-Auswahl für den Ryder Cup. Für 2018, für den Wettkampf Europa – USA im Golf National in Paris, hat er beste Aussichten, ein weiteres Mal selektioniert zu werden, ohne auf eine Wildcard von Captain Thomas Björn angewiesen zu sein.

Matthew Fitzpatrick hatte schon als Teenager auf sich aufmerksam gemacht. Am British Open 2014 (als 44.) und am US Open 2015 (48.) war er als jeweils bester Amateur inmitten der Weltelite.

Fitzpatrick hat schon herausgefunden, wie er das Omega European Masters gewinnen könnte. 2015 wurde er mit nur einem Schlag Rückstand Zweitbester des Feldes und Zweitbester aus Sheffield - nach Danny Willett. In dieser Woche ist das Turnier für Willett nach zwei Runden zu Ende gegangen, während sich Fitzpatrick am Wochenende gute Chancen ausrechnen kann.

Nach der zweiten Runde ist Fitzpatrick ideal auf dem 6. Rang mit fünf Schlägen Rückstand auf den Leader Scott Hend platziert. Die Ausgangslage ist perfekt um den Exploit von 2015 am Omega European Masters zu wiederholen oder wieso nicht sogar das Turnier zu gewinnen.

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