26.-29.08.2021
oemOmega European Masters
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23.07.2015

Idealer Start für Gregory Havret


Dem 24-jährigen amerikanischen Golfprofi Patrick Reed ist der Start zum Omega European Masters in Crans-Montana von allen Favoriten am besten geglückt. Er liegt nach einer 67er-Runde vier Schläge hinter Leader Grégory Havret aus Frankreich.

An dem mit 2,7 Millionen Euro dotierten Traditionsturnier auf dem Walliser Hochplateau liessen sich fürs erste auch die übrigen Stars im 156-köpfigen Feld nicht lumpen. Der Engländer Lee Westwood, Crans-Sieger 1999, büsste einen Schlag auf Reed ein, und auch der Spanier Sergio Garcia, der vor zehn Jahren im Wallis triumphiert hatte, beendete die Auftaktrunde mit 69 Schlägen unter dem Par.

Für eine der erfreulichsten Überraschungen sorgte der Zürcher Marco Iten. Er begann seine Runde mit viel Auf und Ab. Vier Löcher vor dem Ende lag er bei einem Schlag über Par, bevor er bis zuletzt nur noch Birdies auf die Scorekarte brachte. Das Zwischenergebnis von 3 unter Par lässt ihm alle Chancen offen, als fünfter Schweizer Amateur seit 1997 in die Finalrunden des grossen Profiturniers vorzudringen.

Marco Iten, der 24-jährige Student aus Niederglatt, fasst für die nähere Zukunft den Wechsel zu den Professionals ins Auge. Der Schweizer Profi-Nationalcoach Steve Rey ist überzeugt, dass Iten gute Voraussetzungen mitbringt, um sich in der raueren Umgebung zu behaupten. 2011 gehörte Iten dem Schweizer Amateur-Nationalteam an, das an der Team-Europameisterschaft in Portugal auf sensationelle Weise den Final (gegen Frankreich) erreichte und schliesslich Silber gewann.

Martin Rominger ist der einzige Schweizer Spieler, dem das Preisgeld in Crans-Montana direkt für den Ausgang seiner Saison nützen würde. Das Omega European Masters ist auch heuer mit zur Asien-Tour, auf der der Engadiner mit Wahlheimat Hünenberg ZG seit bald zehn Jahren das Spielrecht besitzt. Ein hohes Preisgeld im Wallis würde sein Ranking im asiatischen Circuit verbessern. Vor diesem Hintergrund war der 36-jährige Rominger mit seiner ersten Runde von 70 Schlägen (Par) nicht unzufrieden, wenngleich er den einen oder andern Schlagverlust bedauerte. Er spielte am Morgen früh und musste seine Runde zweimal wegen starken Nebels unterbrechen. Er glaubt jedoch nicht, das dies seine Leistung beeinträchtigt hat.

Die übrigen vier Schweizer werden es heute Freitag schwer haben, den Cut für die beiden Finalrunden vom Wochenende zu überstehen. Der Thurgauer Neoprofi Joel Girrbach liegt drei Schläge unter dem zu erwartenden Trennstrich, für die übrigen ist die Ausgangslage noch ungünstiger.

Am spektakulärsten spielte Leader Grégory Havret auf. Der 38-Jährige, dessen dritter und bislang letzter Sieg auf der europäischen Tour sieben Jahre zurückliegt, spielte an seinem vierten Loch der Runde (dem 13. auf dem Platz) ein Hole-in-one. Das Ass an diesem rund 180 Meter langen Par 3 brachte ihm eine 30'000 Franken teure Uhr von Titelsponsor Omega als Prämie ein. Später auf der Runde gelang ihm am drittletzten Loch (7. Loch auf dem Platz) ein kaum weniger sehenswerter Eagle. Weil er auch daneben gut spielte, konnte es nicht überraschen, dass Havret das Feld nach dem ersten Tag anführt.

Das Kunststück eines Hole-in-one zeigte auch der recht renommierte Nordire Michael Hoey. Er lochte den Ball auf der abwärts führenden dritten Spielbahn mit einem Eisen 8 aus 180 Metern mit dem ersten Schlag ein. Auch er, der zwischen 2009 und 2013 fünfmal auf der Europa-Tour triumphiert hatte, liess sich den Zauberschlag vergüten, nämlich mit einer ebenfalls 30'000 Franken teuren Lebensversicherung eines Turniersponsors.

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