26.-29.08.2021
oemOmega European Masters
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07.09.2017

Das Trio Hatton-Jimenez-Hend führt


Tyrrell Hatton

Die spannende erste Runde des Omega European Masters ging mit einer dreifachen Führung von Tyrrell Hatton, Miguel Angel Jimenez und Scott Hend zu Ende.

Der schon 53-jährige spanische Golfprofi Miguel Angel Jimenez lässt am Omega European Masters in Crans-Montana einmal mehr sein grosses Können aufscheinen. Er bewältigte die 1. Runde mit 64 Schlägen (6 unter Par) und scheint nicht viel von seinen aussergewöhnlichen Fähigkeiten eingebüsst zu haben. Der charismatische Spanier aus Malaga gewann das Turnier auf dem Walliser Hochplateau 2010.

Nach dem Auftakt auf dem Par-70-Platz gibt es keine Zweifel, dass Jimenez in der Konkurrenz mit vielen jungen Profis die Stärke hätte, um den 22. Sieg auf der Europa-Tour einzufahren. Er zeigte eine nahezu perfekte Runde mit sieben Birdies und nur einem Schlagverlust.
Aber er ist nicht alleine an der Spitze. Der Australier Scott Hend musste sich auf dem Golfplatz von Crans-Montana revanchieren, da er letztes Jahr im Playoff gegen Alex Noren verloren hat. Nach einem guten Start auf den neun ersten Löchern konnte er noch einen „Birdie-Hattrick“ ab dem 13. Loch realisieren, und somit ebenfalls mit -6 den Tag beenden.

Für den Engländer Tyrrell Hatton würde einen Sieg eine sehr positive Überraschung darstellen, da er diesen Sommer nach eigenen Worten nicht sehr in Form war. Er ist von dem 14. Rang in der Weltrangliste auf den 30. Platz zurückgefallen. Die Ausgangslage nach dem ersten Tag ist auf jeden Fall schon sehr gut.

Hoffnung für De Sousa und Galliano

Für die Schweizer Golfer sah es nach dem ersten Tag ihres Heimturniers auch schon besser aus. Dem Thurgauer Profi Benjamin Rusch lief es als nominell bestem Schweizer nicht nach Wunsch. "Mit dem Resultat bin ich nicht zufrieden, mein Spiel war jedoch eigentlich nicht so schlecht." Es resultierten 74 Schläge, die es für ihn schwierig machen werden, die Finalrunden zu erreichen.

Bessere Aussichten haben der Tessiner Luca Galliano nach einer Par-Runde und der Genfer Raphaël de Sousa, der einen Schlag hinter Galliano folgt. De Sousa hat den Cut in bislang neun Teilnahmen nie geschafft.

Enttäuschender Danny Willett

Unter den Spielern mit klangvollen Namen erlebte Danny Willett die grösste Enttäuschung. Der Engländer, der im Wallis 2015 gewonnen und im April 2016 sogar am US Masters in Augusta triumphiert hatte, liegt nach einer 76er-Runde in den hintersten Rängen im 156-köpfigen Feld.

Der Vorjahressieger Alexander Noren aus Schweden ist schlaggleich mit Luca Galliano und muss demnach hart kämpfen, wenn das Turnier für ihn nicht nach zwei Runden beendet sein soll. Auch Raphaël de Sousa sieht einen prominenten Golfer im gleichen Zwischenrang klassiert: Lee Westwood, den Sieger von 1999.

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