26.-29.08.2021
oemOmega European Masters
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02.09.2016

Bland, Green und Langasque führen nach der zweiten Runde - Cut beim PAR


Einer Dreierspitze, die aus England's Richard Bland und Australiens' Richard Green besteht, gehört auch ein Golfer an, dessen Namen man sich für die nächsten Jahre merken muss: Romain Langasque. Der Franzose ist erst 21 Jahre alt, hat jedoch schon für Aufsehen gesorgt. Er gewann im Sommer 2015 die britische Amateurmeisterschaft, was ihm Startplätze an den grössten Profiturnieren eintrug, nämlich am British Open 2015 und am US Masters 2016. Mitten unter den besten Profis qualifizierte er sich beide Male für die Finalrunden. Gleich nach dem US Masters trat Langasque zu den Profis über. Den Weg auf die grosse Europa-Tour strebt er wie die meisten andern über die Challenge Tour an. Im Gesamtklassement der Challenge Tour liegt er in Führung, der Aufstieg auf die PGA European Tour ist ihm bereits jetzt nicht mehr zu nehmen.

Stark verbessert zeigte sich Lee Westwood. Der renommierte Engländer spielte sechs Schläge besser als am Donnerstag und stiess knapp unter die besten 40 vor. Er wird indessen nur noch mit zwei aussergewöhnlich guten Runden um seinen zweiten Sieg nach 1999 mitspielen können. Einen Schlag hinter Westwood liegt der erstmals am Omega European Masters antretende Amerikaner Stewart Cink, des Gewinner des British Open von 2009.

Der Titelverteidiger und US-Masters-Sieger Danny Willett aus England verlor mit einer 72er-Runde 26 Plätze. Am Wochenende wird er von Rang 31 aus angreifen müssen.

Der Rheintaler Amateurgolfer Mathias Eggenberger konnte am zweiten Tag des OMEGA European Masters in Crans-Montana nicht an seine tolle Leistung der anfänglichen 66er-Runde anknüpfen. Dennoch qualifizierte er sich für die Finalrunden. Einen Schlag mehr hätte er sich nicht leisten dürfen.

"Ich spielte in der zweiten Runde auch am Anfang gut, aber der Score war einfach schlecht. Gut spielen, schlecht scoren, das ist für den Golfer immer das Schwierigste“, sagte Eggenberger nach überstandener Tortur. Tatsächlich startete der 24-jährige, im liechtensteinischen Schaan wohnende und aus Grabs SG stammende Eggenberger mit drei Bogeys und einem Doppel-Bogey.

Vor allem auf der zweiten Platzhälfte konnte er sich von dem Desaster auffangen. Am 17. Loch gelang ihm das abschliessende Birdie, dank dem er endgültig wieder über die Cut-Linie kam. Eggenberger verhinderte mit seiner bravourösen Leistung, dass im zweiten Jahr in Folge die Finalrunden vom Wochenende ohne Schweizer Beteiligung stattgefunden hätten.

Langasque, Green und Bland starten als Leader in die Finalrunden.

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