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04.09.2016

Alex Norens zweiter Triumph in Crans-Montana


Alex Noren, Sieger des OMEGA European Masters 2016

Zum zweiten Mal nach 2009 heisst der Sieger des Omega European Masters Alexander Noren. Der 34-jährige schwedische Golfprofi aus Stockholm setzte sich mit einem Birdie am 1. Loch des Stechens gegen den Australier Scott Hend durch.

Noren und Hend hatten das Feld auf dem Hochplateau in Crans-Montana schon nach der 3. Runde angeführt. Danach lieferten sie sich an dem mit 2,7 Millionen Euro dotierten und von 50‘700 Zuschauerinnen und Zuschauern besuchten Turnier einen packenden Zweikampf, während dem Noren zeitweise mit zwei Schlägen in Führung lag. Nach 72 Löchern waren sie schlaggleich, sodass die 18. Spielbahn bis zur Entscheidung wiederholt werden musste. Schon bei der ersten Wiederholung sicherte sich Noren den Sieg, indem er den Ball aus fast zehn Metern zum Birdie einlochte. Der als ausgesprochener Longhitter bekannte Scott Hend musste gratulieren.

Noren hatte von 2012 bis 2014 eine Durststrecke, während der er nicht nur keine Turniere gewann, sondern sehr oft auch nach zwei Runden ausschied. Mit dem Sieg am Europa-PGA-Turnier in seiner Heimat Schweden im Juni 2015 kehrte der Erfolg zurück. Seither hat Noren nunmehr drei weitere Turniere gewonnen – alle in diesem Jahr, das jetzt sogar sein bestes Jahr der Karriere ist. Nach dem Erfolg kam der kühle Nordländer ins Schwärmen: „Das hier ist endgültig eines meiner Lieblingsturniere. Aber es geht auch meinen Kollegen auf der Tour so. Alle freuen sich darauf. Weil es einfach eine einzigartige Woche in einer einmaligen Szenerie in den Bergen ist.“

Natürlich durfte sich Noren auch über den Siegercheck in der Höhe von 450‘000 Euro freuen. Der Check wurde zum 17. und letzten Mal übergeben von Jean-François Emery (Foto), dem Leiter von Credit Suisse Crans-Montana. Emery, der dem Turnier in seiner ganzen Berufskarriere immer nahe gestanden war, wurde in den verdienten Ruhestand verabschiedet.

Favoriten drehten auf
Die namhaftesten Spieler des Turniers zeigten in der Schlussrunde grösstenteils hervorragendes Golf. Lee Westwood, der Sieger von 1999, verbesserte sich mit einer 63 (7 unter Par), der besten Runde des Turniers, um 21 Positionen in den 4. Schlussrang. Vorjahressieger Danny Willett, der aktuelle US-Masters-Champion, blieb seinem englischen Kumpel Westwood mit einer 64 nicht viel schuldig. Willett wurde schliesslich Zwölfter, zwei Schläge vor dem spanischen Publikumsliebling Miguel Angel Jiménez, dem Crans-Sieger von 2010.

Bemerkenswerter Schweizer Amateur
Der 24-jährige St. Galler Amateur Mathias Eggenberger hatte sich als einziger Schweizer Golfer für die beiden Finalrunden qualifiziert. Dank einer guten Schlussrunde von 67 Schlägen verbesserte sich der künftige Profi in den 41. Rang. Eggenberger ist mit dieser Platzierung der beste Schweizer Amateur am Omega European Masters seit der Gründung der Europa-PGA-Tour im Jahr 1972. Eggenberger wird den Wechsel zu den Profis noch diesen Herbst nach den Amateur-Weltmeisterschaften in Mexiko vollziehen.

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